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Révész

 
     
   
Géza, 1878–1955, ungarischer Psychologe. 1901 Promotion in Jura in Budapest, Studium der Psychologie in Göttingen und Berlin, 1905 Promotion in Psychologie bei G. E. Müller in Göttingen. 1908 Habilitation für Psychologie in Budapest, 1909–1917 Privatdozent, 1918 Professor für Psychologie in Budapest und Gründung des ersten psychologischen Laboratoriums in Ungarn. 1919 Übersiedlung in die Niederlande, 1919–1920 Aufenthalt in Groningen bei G. Heymanns, 1921–1922 in Utrecht. 1923–1955 an der Universität Amsterdam tätig, ab 1932 als Professor für Psychologie und Direktor des von ihm gegründeten psychologischen Laboratoriums. Révészs Forschungsinteressen waren breit gefächert. Er beschäftigte sich mit Sinnespsychologie, insbesondere der Psychologie des Gehörs (Zur Grundlegung der Tonpsychologie, 1913) sowie des Tastsinns (Die Formenwelt des Tastsinnes, 2 Bd. 1938) und führte Studien zur vergleichenden Psychologie durch. Später erforschte er das Verhältnis zwischen Sprache und Denken (Ursprung und Vorgeschichte der Sprache, 1946). Neben theoretischen Problemen galt sein Interesse auch der angewandten Psychologie. Mit David Katz gründete er 1935 die Zeitschrift Acta Psychologica, er war Gründer und Herausgeber der Nederlandsch Tijdschrift voor Psychologie.


 
     
 
 
 
     
 
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