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Isomorphieprinzip

 
     
   
von W. Köhler stammende heuristische Annahme, daß auf einer bestimmten Stufe der zentralen Verarbeitung, dem psychophysischen Niveau, die anschauliche Ordnung gegebener Erlebnisse eine getreue Wiedergabe der dynamisch-funktionellen Ordnung der zugehörigen Hirnprozesse ist (Gestaltgleichheit). Danach können bei entsprechender (methodisch bedingter) Exaktheit aus dem Wahrnehmungsbereich unmittelbar Aussagen über zugrunde liegende Vorgänge im Hirnrindenbereich gemacht werden. So sollte z.B. eine im Sehraum in bestimmter Weise vom Grund abgehobene Wahrnehmungsfigur auch im Sehrindenbereich ein entsprechend sich abhebenendes Potentialgefälle als Erregungskorrelat aufweisen, nicht aber bereits auf den afferenten Stufen der Reizaufnahme oder Nervenleitung.


 
     
 
 
 
     
 
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