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apriorische Psychologie

 
     
   
apriorische Psychologie, von E. Husserl so bezeichnete phänomenologische Ausrichtung der Psychologie, wobei Apriori das ist, was als wirklich unentbehrliches allgemeines Konstituens psychischer Tätigkeit anzusehen, in der Intuititon zugänglich und damit der Deskription verfügbar ist. Die Beziehung dieser apriorischen (oder reinen) Psychologie zur empirischen Psychologie verstand Husserl als die eines formalen Rahmens, innerhalb dessen empirische Tatsächlichkeit sich halten muß, wenn sie überhaupt denkbar, a priori möglich sein soll. Husserls apriorische Psychologie ist als Fundierung der Phänomenologischen Psychologie ein von der Psychologie nicht rezipiertes Programm geblieben.
 
     
 
 
 
     
 
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