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Abk. MS, relativ häufig auftretende Entmarkungskrankheit im Zentralnervensystem, bei der es vor allem in bestimmten Hirnbereichen zu einem Markscheidenzerfall kommt. Vorkommen meist ab Beginn der dritten Lebensdekade. Die geographische Verteilung ist sehr ungleich: um den Äquator am geringsten, zu den Polen hin am häufigsten. Angenommen wird eine schon im Kindesalter auftretende Slow-Virus Infektion oder eine Autoimmunkrankheit. Das Auftreten kann schubweise mit Remissionen (Erholungen, Neubildung der Markscheiden, d.h., des Myelins) oder chronisch-progredient sein. Bislang exisitiert keine ursächliche Behandlungsmöglichkeit.
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