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Praktikabilität

 
     
   
wissenschaftliche Ökonomie, Test-Gütekriterium. Will man z.B. die Reliabilität eines Tests dadurch steigern, daß einfach die Zahl der verwendeten Testitems erhöht wird, so ist dabei jedoch zu bedenken, daß sich in diesem Falle auch die Testerhebung schwieriger gestaltet: Den zu testenden Personen wird dann nämlich zugemutet, noch mehr Items als ohnehin schon zu bearbeiten. Optimal sind daher Tests, die mit dem geringsten Aufwand (= mit nur sehr wenigen Items) den testtheoretisch gesehen größten Ertrag erbringen, d.h. u.a. relativ hohe Reliabilitäten und Validitäten aufweisen. Wenn beispielsweise ein Test, der zunächst aus 30 Items besteht, eine Konsistenz-Reliabilität von .90 zeigt und ein aus einer Auswahl von 10 aus diesen 30 Items gebildeter Kurztest eine Reliabilität von .80, so ist letzterer im allgemeinen vorzuziehen, weil er sowohl bei der Durchführung als auch bei der Auswertung mit weniger Aufwand verbunden ist und der Reliabilitätsverlust sich dennoch in engen Grenzen hält.


 
     
 
 
 
     
 
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