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Purkinjesches Phänomen

 
     
   
erstmals im Jahre 1825 von J. E. Ritter von Purkinje (1787–1869) beschriebener Effekt beim Farbensehen: Die empfundene Helligkeit roter und orangeroter Farben verschiebt sich bei Dunkeladaption zugunsten von blauen und blaugrünen Farben. Das heißt: Bei Sonnenlicht erscheinen rote und blaue Blumen gleich hell, im Zwielicht wirken blaue Blumen heller. Der Empfindungswechsel beruht auf der unterschiedlichen Helligkeitsempfindlichkeit des Auges: Das Empfindlichkeitsmaximum verschiebt sich bei Dunkeladaptation vom Wellenbereich 555 nm in Richtung 505 nm (Farbwahrnehmung).


 
     
 
 
 
     
 
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