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Rollendistanz

 
     
   
liegt dann vor, wenn der Träger einer Rolle den handlungspraktischen Sinn der Erwartungen in Frage stellen bzw. negieren kann, die seine Rolle in der Gruppe kennzeichnen, ohne daß es dabei innerhalb der Gruppe zu abweichendem Verhalten des Rollenträgers kommt. Eine gewisse Distanz zur Rolle ermöglicht, Verhaltensregeln und bereits erzielte Einigungen über Handlungsziele bei veränderter Situation kritisch zu hinterfragen. Der Positionsinhaber nutzt seinen Handlungsspielraum, indem er sich nicht endgültig an bestimmte Verhaltensmuster bindet.


 
     
 
 
 
     
 
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