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Ungleichzeitigkeit

 
     
   
experimentell als Unterschiedsschwelle definiert. Die Ungleichzeitigkeit zweier Reize bedingt nicht notwendig das Erleben einer zeitlichen Reihenfolge. Die Wahrnehmung einer zeitlichen Reihenfolge von Reizen erfordert einen Vergleich und damit einen qualitativ höheren Schwellenwert als den der Unterschiedsschwelle. Das Überschreiten der Unterschiedsschwelle ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung zur Wahrnehmung einer zeitlichen Reihenfolge. Oberhalb dieser Grenze müssen Wahrnehmungserlebnisse zusammengefaßt werden, um eine minimale zeitliche Erstreckung erleben zu können. Der Integrationszeitraum wird etwa mit 2 - 3 Sekunden definiert (Psychophysik).


 
     
 
 
 
     
 
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