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Chorea Huntington

 
     
   
Chorea Huntington, früher als Veitstanz bezeichnet, eine Bewegungsstörung nach Schädigung des Striatums (Zentralnervensystem). Unwillkürliche, bizarre Bewegungen und Grimassen sind häufig, manchmal kommt es auch zu Sprechbeeinträchtigungen. Dominant vererbte Krankheit mit progressivem Verlauf und zunehmenden psychischen Veränderungen bis hin zu Demenz, insbesondere aber Affektlabilität, Enthemmung, Entdifferenzierung (Trias von Bewegungsstörungen, emotionalen Änderungen und Demenz). Vor allem Neurone, die Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) und Substanz P als Überträgerstoffe haben, degenerieren. Bislang keine ursächliche Behandlungsmöglichkeit.
 
     
 
 
 
     
 
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