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Fuzzy-Logik

 
     
   
unklare, verschwommene Logik von sich selbst ohne Eingriffe des Benutzers anpassender Systeme, deren Entwicklung ihren Ausgang mit der Produktion der ersten elektronischen Geräte (elektronische Videokameras, Camcorder) in Japan nahm, die mit dieser "Logik" ausgestattet wurden. "Fuzzy" beschreibt z.B. unscharfe Übergänge wie zwischengroß und klein oder nah und fern. "Fuzzy-Chips" in den Kameras sollen ohne weiteres Zutun der Kameranutzer verhindern, daß Bilder verwackeln oder unscharf werden. Diese Idee, neue Technologien "narrensicher" zu machen, wird inzwischen von der Hardware auch auf die Software bei der Entwicklung neuer Lernsysteme übertragen (Hypertext). Solche Systeme, die z.B. für das Erlernen japanischer Schriftzeichen bereits in Gebrauch sind, passen sich ständig und ohne Zutun und Wissen der Lernenden an deren Wissenstand und Aufnahmefähigkeit an. Es zeichnet sich ab, daß die klassischen Einsatzfelder von computergestütztem Unterricht und Tutoriellen Systemen, wie Sprachen- und Programmierenlernen, bereits auf die neuen Technologien umgestellt werden (Multimedia-Psychologie).

Literatur

Hasebrock, J. (1995). Multimedia-Psychologie: eine neue Perspektive menschlicher Kommunikation. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.


 
     
 
 
 
     
 
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