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Handlungssprache

 
     
   
action language, zielt darauf ab, alle physikalischen und mechanischen Konzepte, Metaphern und Ausdrucksweisen durch eine Begifflichkeit zu ersetzen, die für die psychologische Betrachtung des Menschen allein legitim und konstruktiv ist. Dieses Ziel entspricht einer Forderung des amerikanischen Psychoanalytikers R. Schafer, eine neue Sprache für die Psychoanalyse zu finden und dabei Anthropologisierungen und Verdinglichungen zu vermeiden. Es sollten keine Substantive und Adjektive enthalten sein, die Reifizierungen zur Folge haben könnten (z.B.: "Herr X hat ein Zwangssymptom und verdrängt seine Wut"). Schafers Forderung hat sich zwar nicht durchsetzen können, u.a. wegen des damit verbundenen Bruchs mit einer vertraut und lieb gewordenen Begrifflichkeit, hat aber Anstöße gegeben, sich mit der Metapsychologie Freuds erneut auseinanderzusetzen.

Literatur

Mertens, W. (1998). Psychoanalytische Grundbegriffe. Weinheim: Beltz, Psychologie Verlags Union.


 
     
 
 
 
     
 
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