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Interventionsstudien

 
     
  befassen sich im therapeutischen Bereich mit der Frage, inwieweit psychotherapeutische Maßnahmen einen Einfluß haben oder den Verlauf einer psychischen/körperlichen Erkrankung beeinflussen. Die unabhängige Variable ist dabei die therapeutische Maßnahme. Im einfachsten Fall ist zwischen einer Behandlungsgruppe und Kontrollgruppe zu unterscheiden. Aus ethischen Gründen (Ethik im Humanexperiment) ist es aber nicht zu vertreten, einem Patienten eine therapeutische Unterstützung vorzuenthalten. Deshalb arbeitet man meist nicht mit echten Kontrollgruppen, sondern mit sog. Wartekontrollgruppen. Den Patienten der Wartegruppe wird erläutert, daß sie die gleiche Behandlung erhalten, wenn die Therapie der ersten Behandlungsgruppe abgeschlossen ist (zeitliche Anordnung siehe Abb.) (Versuchsplanung).
 
     
 
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