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Gesundheit

 
     
   
ist nach Auffassung und Konzepten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit und körperlichen Gebrechen und umfaßt physische, psychische und geistige Gesundheit. Dennoch haftet dem Begriff der Gesundheit stets auch die latente Furcht vor der Krankheit an, die es (durch Gesundheitsförderung) zu vermeiden gilt. Deshalb hat sich in der Gesundheitspsychologie eher der Begriff des Gesund-Seins durchgesetzt weil er stärker die Ganzheitlichkeit dieses Zustandes konnotiert, weil er nicht nur den Kampf um seine Aufrechterhaltung, sondern auch die Arbeit für seine alltägliche Wiederherstellung assoziiert.

Gesundheit wird nicht in jedem Lebensalter und jeder Lebenssituation als hohes Gut angesehen. Im Jugend- und frühen Erwachsenenalter erscheinen die körperlichen und seelischen Ressourcen als unbegrenzt. Auch im höheren Alter drehen sich die Sorgen um Gesundheit oft nur um gesundes Aussehen, nicht um gesundes Sein (body image): Haut, Frisur und Figur müssen "stimmen" oder man muß nachhelfen. Ursachenbekämpfung spielt dabei nur selten eine Rolle.

Wer hingegen Gesund-Sein im umfassenderen Sinne als zu fördernden und zu erhaltenden Wert betrachtet, wird sich damit nicht zufriedengeben können. Wer sich mit der Vorbeugung gegen Krank-Sein und mit der Förderung des Gesund-Seins beschäftigt, kommt ohnehin sehr rasch zu dem Schluß, daß man gar nicht früh genug damit beginnen kann.


 
     
 
 
 
     
 
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