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Kernspintomographie

 
     
   
eine nichtinvasive Methode zur Sichtbarmachung von Körper- und damit auch Hirngewebe (Zentralnervensystem). Der Patient liegt in einer Röhre, umgeben von Spulen, die Magnetfelder aussenden. Dadurch werden kurzfristig Zwänge auf Wasserstoffatome im Körpergewebe ausgeübt, die diese teilweise parallel und teilweise antiparallel zur Magnetfeldrichtung ausrichten. Atomkerne mit ungerader Protonen- und/oder Neutronenzahl geraten durch das Magnetfeld in eine kernspineigene Rotation, mit der auch ein Magnetfeld, das Kernmagnetfeld, verbunden ist. Über einen Computer können in allen Schnittebenen Bilder errechnet werden. Die Auflösung liegt im Bereich von nur wenigen Millimetern (ca. 2-3) und kann durch Kontrastmittel verbessert werden. Kernspintomographische Bilder sind für die meisten Bereiche denen der Computertomographie überlegen.

Literatur

Herholz, K. & Heindel, W. (1996). Bildgebende Verfahren. In H. J. Markowitsch (Hrsg.), Grundlagen der Neuropsychologie. Enzyklopädie der Psychologie. Themenbereich C, Serie I, Band 1 (S. 635-723). Göttingen: Hogrefe.


 
     
 
 
 
     
 
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