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Kritische Psychiatrie

 
     
   
Richtung der Psychiatrie, aus deren Sicht ein "Verrückter" an sich nicht "verrückt" ist, sondern als eine Art Brennpunkt wirkt, in dem die pathologische Stimmung, die seine zugehörige Gruppe (meist die Familie) durchdringt, ihre Entladung findet. Demnach ist der "Verrückte" das Produkt einer Gruppenpathologie und der Punkt, an dem symptomatisch die allgemeine Pathologie sichtbar wird: Alle anderen Mitglieder der Gruppe schaffen es, ihre Gesundheit (oder deren Anschein) zu bewahren, in dem sie ihre Probleme auf den "Verrückten" projizieren (Projektion).


 
     
 
 
 
     
 
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