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Potenzfunktion

 
     
   
Form der Beziehung zwischen Reiz- und Empfindungsgrößen. Um sie zu bestimmen, läßt man die wahrgenommene Intensität als Verhältnis zu einen Standard einstufen Alternativ zu den Messungen im Schwellenbereich bieten sich Größenordnungs- oder Verhältnisskalen an, wie sie zuerst von J.A.F. Plateau (1872) und J. Delboeuf (1873) vorgeschlagen und vor allem von S. S. Stevens entwickelt wurden. Man erhält bei diesen Versuchen typischerweise eine Potenzfunktion, bei der die Empfindungsstärke (E) proportional ist zur n-ten Potenz der Reizstärke (I): E = a ? In . Die Konstante a bezeichnet jeweils die absolute Schwelle einer Sinnesmodalität. Ist der Exponent n = 1, so ist die Empfindung direkt proportional zur Reizstärke, bei Werten von n < 1 nimmt ihre Intensität (wie beim Fechnerschen Gesetz) langsamer zu als die des Reizes (Psychophysik).


 
     
 
 
 
     
 
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