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Rassenpsychologie

 
     
   
Versuch, aus Rassenunterschieden psychologische Gesetze abzuleiten, zum Beispiel mit der Behauptung «Neger sind weniger intelligent als Weiße» (weil sie in Tests durchschnittlich schlechter abschneiden). Solche Erklärungen durch Rassenunterschiede sind nur dann annehmbar, wenn alle anderen Einflüsse sicher ausgeschlossen oder doch in ihrem Gewicht genau bestimmt werden können. Wenn die untersuchten Schwarzen auch durchweg eine schlechtere Schulbildung und ein ungünstigeres häusliches Milieu hatten, dann sind die Intelligenzunterschiede nicht mehr auf Rassenunterschiede zurückzuführen, sondern eher darauf, daß der Test Weiße bevorzugt. Da sich viele früher auf angeborene Rassenunterschiede zurückgeführte psychologische Unterschiede bei genauer Nachprüfung als erlernte, sozialkulturelle Merkmale erwiesen haben, geht man heute meist davon aus, daß die körperlichen Rassenmerkmale (wie dunkle Haut, Mongolen-Lidfalte) angeboren, die seelischen aber weitgehend erworben sind.
 
     
 
 
 
     
 
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