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Reife

 
     
   
bezeichnet je nach dem Zusammenhang drei verschiedene Lebensstufen des Menschen. Die Geschlechtsreife (Pubertät) ist in unserer gegenwärtigen Kulturwelt zwischen 13 und 16 Jahren erreicht. Sie bedeutet aber noch nicht die soziale Reife, die erst nach der Adoleszenz zwischen dem 20. und 25. Jahr eintritt. Wenn man jedoch von »reifen« Menschen spricht, denkt man an den Lebensabschnitt nach dem 40. Jahr. Hier ist also eine charakterliche und geistige Reife gemeint, eine Fähigkeit, trotz aller eigenen Wünsche die Realität zu erkennen und nicht mehr nach den Leidenschaften, sondern nach der Vernunft zu handeln. Entspricht die Geschlechtsreife dem Frühling und die soziale Reife dem Vorsommer, so beginnt mit dem »reifen Leben« der Herbst als Erntezeit. Die drei Stufen der Reifung zeigen die Schwierigkeiten des Menschen in der Kultur, aber auch seine besonderen Möglichkeiten.
 
     
 
 
 
     
 
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