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Schizothymie

 
     
 
von E. Kretschmer geprägte Bezeichnung für einen Temperamentstypus (Temperament), der mit leptosomem Körperbau korrespondiert. Hauptcharakteristika sind überstarker Selbstbezug und Absonderung von der Umwelt. Die Schizothymie läßt sich auf den Dimensionen Psychästhesie mit den Ausprägungen Hyperästhesie (übermäßige Empfindsamkeit) und Anästhesie (Stumpfheit) sowie Psychomotilität mit den Ausprägungen Rigidität (Starrheit) und Elastizität (Sprunghaftigkeit) beschreiben. Je nach “Mischung” der Dimensionen lassen sich Einzeltypen wie z.B. “der feinsinnige Schwärmer”, “der weltflüchtige Romantiker” unterscheiden.


 
     
 
 
     
 
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