A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

ATAA

 
     
   
ATAA, Verfahren zur Analyse von Tätigkeitsstrukturen und prospektive Arbeitgestaltung bei Automatisierung. Qualitatives arbeitsanalytisches Verfahren (Arbeitsanalyse), das für die Analyse von Automationsarbeit in der Fertigung des metallverarbeitenden Gewerbes sowie den der Fertigung vor- und nachgelagerten Bereichen der Metallindustrie konzipiert ist (z.B. für Fertigungsinseln, Transferstraßen) und das Strukturen sowie Inhalte von Arbeitstätigkeiten und Qualifikationsanforderungen auf der Grundlage der Handlungsregulationstheorie zu entwickeln sucht. Es kann bei technisch-organisatorischen Veränderungen einer bestehenden Organisation als Mittel zur Gestaltung von Aufgabenzuschnitten und damit auch gleichzeitig zur Ermittlung und Gestaltung von Qualifikationsanforderungen eingesetzt werden. Das ATAA-Verfahren bezieht sich auf die jeweiligen Arbeitsaufgaben, die an einem Arbeitsplatz bzw. in einer Arbeitsgruppe durchzuführen sind. Für den Aufbau des Verfahrens zur Analyse von insgesamt 24 Handlungsarten in fünf Phasen orientierten sich die Verfasser an den entsprechenden Begriffen des TBS, VERA und TAI und formten sie um. Um das ATAA durchführen zu können, ist eine Einarbeitungszeit von bis zu acht Stunden mit einer zusätzlichen Übungszeit von etwa fünf Stunden für die ersten Analysen erforderlich.

Literatur

Dunckel, H. (Hrsg.). (1999). Handbuch psychologischer Arbeitsanalyseverfahren. Zürich: vdf Hochschulverlag.
 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
AT-EVA
ataktisch
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Selbstkonzept | Psychotherapieforschung | Neugeborene
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon