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Bezeichnung für ein zeitlich relativ überdauerndes soziales Gebilde aus Menschen oder Gruppen, das als gegenüber ihrer Umwelt offenes soziotechnisches System einen Input (z.B. Information) in einen Output (z.B. Wissen) mit der Zielsetzung transformiert, Gewinn zu erzielen (Profit-Organisation) oder gemeinnützige Zielen zu verfolgen (Non-Profit-Organisation). Organisationen verfügen bestimmte Strukturen, die meist durch Arbeitsteilung und eine Hierarchie von Verantwortung gekennzeichnet sind (Führung), und Regeln. Organisationen sind nach Ortmann (1990) die Gesamtheit miteinander verzahnter Spiele, die kontingente, d.h. relativ autonome menschliche Konstrukte darstellen und durch ihre formalen und informellen Spielregeln eine indirekte Integration der konfligierenden Machtstrategien der Organisationsmitglieder bewirken (Mikropolitik, Arbeits- und Organisationspsychologie).
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