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Befindenstagebuch

 
     
   
Befindenstagebuch, findet in empirischen Studien Verwendung, um die augenblickliche Stimmung (z.B. Freude, Trauer) zu beschreiben: In freier Formulierung notieren die ausgewählten und zur Mitarbeit bereiten Personen (z.B. nach Zufall aus dem Telefonbuch ausgewählte Ehepaare) nach einem Zufallszeitplan vier Mal täglich über einen Zeitraum von 30 Tagen das augenblickliche Befinden, den vermeintlichen Grund für gutes oder schlechtes Befinden, die Art der Tätigkeit, den Ort, die Anwesenheit anderer Personen und den Freiheitsgrad der Situation. Bei Auswertung solcher Gefühlsbilanzen läßt sich z.B. feststellen, daß bei emotional stabilen extrovertierten Personen die Gefühlsbilanz in der Freizeit viel positiver ausfällt als in der Arbeitszeit; die Gefühlsbilanz von emotional labilen introvertierten Person ist hingegen für die Freizeit und die Arbeit in einem Unternehmen weitgehend gleich.
 
     
 
 
 
     
 
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