A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Freizeit

 
     
   
ist der Gegenbegriff zur Arbeitszeit und umfaßt vor allem den Feierabend, das Wochenende und den Urlaub. Seit einigen Jahrzehnten nimmt die Arbeitszeit ab. Die vermehrte Freizeit wird zum Problem, weil so viele Menschen nicht gelernt haben, sie sinnvoll auszunutzen. Sie fühlen sich dann unausgefüllt und nahezu ratlos. So werden ihnen Freizeit-Beschäftigungen wie eine Ware angeboten. Die Darbietungen der Massenmedien, besonders des Fernsehens, nehmen auch noch ihr Privatleben in Beschlag. Ähnliches gilt für die Entwicklung der Steckenpferde als persönlicher Liebhabereien zu organisierten und kommerziell gesteuerten Hobbys. Freilich gibt es auch Bemühungen, die individuelle Kreativität (Schöpferkraft) zu wecken, die in der Freizeit einen Ausgleich gegen die Zwänge der Arbeitswelt beiten könnte. Das eigentliche Problem liegt darin, daß sich durch diese Zwänge eine Einstellung eingeschliffen hat, die der Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten entgegensteht; und wenn man sie frei gibt, findet man nur schwer »in die Sielen« zurück. Diesem Konflikt weichen viele aus, indem sie auch ihre Freizeit angepaßt statt nach einem persönlichen Zuschnitt verbringen.
 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Freiwillige Selbstkontrolle
Freizeitaktivitäten
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Mischehe | Existentialismus | Operationsängste
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon