A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

 

 

Steckenpferd

 
     
   
eine »Liebhaberei« wie Sammeln, bestimmte Spiele und Sportarten oder auch das intensive Interesse für einen Kenntnisbereich, der keinen unmittelbaren Nutzen einbringt und neben dem Beruf ein-herläuft. Das Steckenpferd beruht auf einer persönlichen Wahl, die meist schon durch Erfahrungen in der Kindheit vorbereitet ist. Es schließt eine starke Gefühlsbindung ein. Dadurch unterscheidet es sich von dem »Hobby«, das meist Moden folgt und von einer zugehörigen Industrie mit ihrer Reklame gelenkt wird. Daß unter allen kindlichen Spielzeugen gerade das Steckenpferd zum Muster der Liebhaberei geworden ist, hat gewiß mit der Bewegungslust des kleinen Steckenpferd-Reiters ebenso zu tun wie mit den Gedanken an Mut und Abenteuer, die dieses Spiel ausdrücken kann. Daneben ist aber die sexuelle Erfahrung nicht zu verkennen, die das Steckenpferd durch Reibung der Genitalen vermittelt. Hier zeigt sich ganz unmittelbar, wie noch die scheinbar sexualferne »Liebhaberei« von der Sexualität und der Libido abstammt.
 
     
 
 
 
     
 
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
STDs
Stegreiftheater
 
     
     
 

 

 
     

 

   
  Weitere Begriffe : Einmütigkeitsstreben | Rigidität | Erkennen
PSYCHOLOGY48 | ÜBERBLICK | THEMEN | DAS PROJEKT | SUCHE | RECHTLICHE HINWEISE | IMPRESSUM
Copyright © 2017 All rights reserved. Psychologielexikon