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Nutzen

 
     
   
nach Bentham (1789) ”... jene Eigenschaft eines jeden Objekts, durch die es tendentiell Günstiges, Vorteil, Lust, Gutes oder Glück erzeugt (das alles läuft hier auf das Gleiche hinaus) oder (was wiederum auf das Gleiche hinausläuft) verhütet, daß Fehler, Schmerz, Übel oder Unglück für diejenige Partei eintreten, deren Interesse man betrachtet.” (Entscheidung). Nutzen beinhaltet ein Urteil über den subjektiven Werte der Konsequenz einer Entscheidung. Einem Objekt kommt dann ein höherer Nutzen zu, wenn es dem anderen gegenüber bevorzugt wird (Präferenz). Nutzen ist in der Entscheidungstheorie ein technischer Begriff: Positiver Nutzen ist ein Gewinn, negativer Nutzen ein Verlust. Unterscheiden lassen sich Antizipationsnutzen (der antizipierte, vorgestellte Nutzen), Erfahrungsnutzen (erlebter Nutzen – wenn die Konsequenz eintritt), hedonischer Nutzen (der affektive Zustand) und instrumenteller Nutzen (der Nutzen eines Objekts, um ein Ziel zu erreichen).


 
     
 
 
 
     
 
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