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Zufall

 
     
   
nennt man ein auffälliges Ereignis, das sich ergibt, wenn zwei oder mehr voneinander unabhängige Ketten aus Ursachen und Folgen an einem Punkt zusammentreffen. Man hat etwa gerade von einem Luftballon gesprochen und schon kreuzt einer am Himmel auf! Einer solchen Koinzidenz wird oft eine Bedeutung zugemessen, die sie nicht hat. Man mag in ihr ein Omen, einen Schicksalswink sehen. Immer wieder ist versucht worden, in solchen Zufälligkeiten ein Gesetz zu entdecken. C. G. Jung hat zusammen mit dem Physiker Wolfgang Pauli die Theorie der Synchronizität entwickelt. Danach wird der Zufall als sinnvoll erlebt, weil sich in ihm die Übereinstimmungen mit einem inneren Seelenmuster, einem Archetyp ausdrücken. Wirklich machen uns nur solche Zufälle betroffen, die wichtige seelische Regungen ansprechen. Nicht der Zufall an sich ist Schicksal, sondern unsere innere Beziehung zu ihm.
 
     
 
 
 
     
 
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