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Depersonalisation

 
     
   
Entpersönlichung; Gefühl, nicht mehr die Person zu sein, die man bisher war, verbunden mit einem vollständigen oder (öfter) teilweisen Verlust, zu dem, was man tut, sagt, erlebt mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie früher «ich» sagen zu können. Das eigene Erleben scheint ebenso wie das Verhalten der übrigen Menschen wie auf einer Filmleinwand vorbeizuziehen. Depersonalisation ist bei Jugendlichen oft eine vorübergehende Phase; ihre Ursache liegt wohl in einer starken, distanzierenden Abwehr des Ich gegen neuartige Erlebnisse, die von bisher abgespaltenen Persönlichkeitsanteilen (Es) ausgehen. In seltenen Fällen kündigt Depersonalisation eine seelische Erkrankung an; sie ist dann besonders ausgeprägt und wird zu einem schwerwiegenden Hindernis in der Kommunikation mit der Umwelt.
 
     
 
 
 
     
 
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