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Diskonnexionssyndrom

 
     
   
Unterbindung der Kommunikation zwischen Hirngebieten auf Grund von Durchtrennung (operativ oder nach Hirnschädigung) verbindender Fasersysteme. Eine Funktion, die an eines der Gebiete oder an Information aus dem jeweils anderen Gebiet gebunden ist, kann nach Diskonnexion nicht mehr bewältigt werden. Da gerade die Kommunikation zwischen Regionen die primäre Basis der Informationsverarbeitung darstellt, wirken sich Diskonnexionssyndrome meist schwerwiegender auf kognitive Leistungen aus als eine isolierte Schädigung der grauen Substanz (Zentralnervensystem).


 
     
 
 
 
     
 
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