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Primär

 
     
   
anfänglich, grundlegend. Im Sinne der Psychoanalyse sind primär die Vorgänge im Unbewußten, im Es. Hier sind die Triebregungen leicht verschiebbar. Sie gehorchen dem Lustprinzip, haben keine Beziehung zur äußeren Realität und sind zeitlos. Für sie gelten auch keine Widersprüche; sie sind ambivalent. Im »sekundären« System des Vorbewußten (Bewußtseinsfähigen) findet die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit statt, und hier müßten die freischwebenden Triebe gebunden werden. Primär ist das Es, weil es mit uns geboren wird; sekundär sind Ich und Über-Ich, weil sie sich erst im Laufe der Lebenserfahrung, vor allem während der frühen Kindheit bilden. Das Gegenspiel dieser beiden Systeme läßt sich am besten bei der Aufschlüsselung der Träume erkennen.
 
     
 
 
 
     
 
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