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Disposition

 
     
   
Anlage, Angelegtheit; individuell unterschiedliche, relativ konstant wirkende Bereitschaft zu bestimmten Verhaltensweisen, Symptomen und anderen Eigenarten. Man kann zwischen primären (angeborenen) und sekundären (erworbenen) Dispositionen unterscheiden; doch ist diese Alternative heute fragwürdig geworden (Erbe/Umwelt-Problem). S. Freud, der den Ausdruck einführte («Disposition zur Zwangsneurose»), sprach bereits von einer «Ergänzungsreihe», welche zu einer solchen Disposition führen kann. Erbanlagen und Umwelteinflüsse müssen in einer Reihe von Wechselwirkungen zusammenkommen, um endlich eine bestimmte Folge auszulösen. Die einzelnen Einflüsse sind dabei Bedingungen, keine Ursachen; so ist es logisch nicht richtig, etwa von einer erblichen Ursache der Schizophrenie zu sprechen.
 
     
 
 
 
     
 
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