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Focusing

 
     
   
therapeutischer Ansatz, der in der Existenzphilosophie und im klientenzentrierten Ansatz von C. Rogers (Gesprächspsychotherapie) wurzelt und mit dem Therapeuten E. Gendlin verknüpft ist. Gendlin hat mit Focusing den kreativen Wandel erforscht, der Problemlösungen kennzeichnet, und analysiert, was geschieht, wenn Erkenntnis, Umstrukturierung und Integration tatsächlich und spürbar erfolgen. Focusing ist eine besondere Art der Introspektion der Klienten, eine am Erleben orientierte Methode, um gezielt den ganzheitlichen Erlebensprozeß (experiencing process) zu fördern und das implizite Wissen des ganzen Organismus in die Therapie einzubeziehen. Focusing wird deshalb auch auch als "klientenzentrierte Körpertherapie" bezeichnet. Durch Focusing sollen das experiencing, das gefühlsmäßige Erleben (felt sense) und die Erfahrung mit sich selbst, intensiviert werden. Vom Therapeuten wird in besonderem Maße einfühlsames Verstehen verlangt, um das Focusing und die Selbstaktualisierung der Klienten zu fördern. Der Therapeut schafft günstige Bedingungen für die Selbstaktualisierung, indem er den Focusing-Prozeß durch empathische Fragen anregt. Der Focusing-Prozeß kann auch direkt eingeleitet werden, indem der Klient ein Thema selbst wählt und seine Aufmerksamkeit darauf richtet (felt sense).


 
     
 
 
 
     
 
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