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Kontingenzmanagement

 
     
   
systematischer und kontrollierter Verstärkereinsatz; eine sowohl bei der Fremdkontrolle als auch bei der Selbstkontrolle einsetzbare Methode zur Veränderung von Verhaltensweisen, die auf einem von D. Premack formulierten Prinzip beruht. Eine Verhaltensweise wird automatisch verstärkt, wenn ihr ein Verhalten mit einer größeren, unabhängigen Reaktionsrate (Reaktionswahrscheinlichkeit) unmittelbar nachfolgt. Mit dem Kontingenzmanagement versucht man die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Reaktionen, die dem Problemverhalten und seinen Vorläufern entgegengesetzt sind, dadurch zu erhöhen, daß man sie vor häufig auftretenden Verhaltensweisen wie Essen, Trinken, Geld in die Hand nehmen, Telefonieren etc. einschiebt.


 
     
 
 
 
     
 
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