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Kurzschluß-Handlungen entstehen, wie ihr aus der Elektrotechnik entlehnter Name besagt, aus einem plötzlichen überstarken Antrieb, der wie ein Stromstoß den Widerstand aller vernünftigen Überlegungen durchschlägt. Dann ist die Spannung stärker, als sie der Mensch ertragen kann; er ist unfähig, über den Sinn seiner Handlung und ihre Folgen nachzudenken. Die Neigung zu Kurzschluß-Handlungen ist am häufigsten bei Jugendlichen, in Lebenskrisen, und bei psychisch schon gestörten Personen. Aber auch bei Menschen, die sich sonst in sehr strenger Zucht halten, kommt es manchmal zum Versagen aller Sicherungen. |
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