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Labeling-Perspektive

 
     
 
spezifische Sichtweise, wie sich psychisches Leid entwickelt bzw. wie es "hergestellt" wird. Die Labeling-Perspektive ist aus einem interpretativen Verständnis sozialwissenschaftlicher Forschung entstanden, die sich um die Rekonstruktion der alltäglichen Herstellungsprozesse von Bedeutung und Sinn bemüht, die Ereignissen und Handlungen zugemessen werden. Solche Ereignisse und Handlungen sind das Ergebnis sozialer Konstruktionen und Herstellungsleistungen. Bezogen auf abweichendes Verhalten bedeutet dies, daß eine Handlung nicht per se abweichenden Charakter hat, sondern erst im Prozeß gesellschaftlicher Sinnsetzung zur Abweichung wird (Abweichung, sekundäre, Labeling-approach).


 
     
 
 
     
 
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