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Lallen

 
     
 
beginnt bei Babies etwa mit vier Monaten und ist zunächst eine rein motorische Aktivität, die physiologisch bestimmt ist. Durch auditive Rückkoppelung gewinnt das Kind Kontrolle über die Lautäußerungen. Lallen hat spielerischen Selbstzweck und ist eine Funktionsübung der Sprechwerkzeuge. Daher versiegt es bei tauben Kindern. Lallen ist nicht notwendig zum Spracherwerb, auch wenn phonologische Regelsysteme erlernt werden. Während des ersten Lebensjahres produzieren Kinder lange Lallmonologe, die eine Vielzahl von Lauten enthalten. Mit der Zeit reduzieren sich die Laute in die von der Muttersprache benötigten Phoneme.


 
     
 
 
     
 
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