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Quadrat griechisch-lateinisches

 
     
 
varianzanalytischer Versuchsplan, Ausweitung des lateinischen Quadrates. Durch eine Kombination zweier lateinischer Quadrate lassen sich vier Faktoren kontrollieren . Will man z.B. überprüfen, wie sich vier Lärmbedingungen (a), vier Beleuchtungsbedingungen (b), vier Temperaturbedingungen (c) und vier Luftfeuchtigkeitsbedingungen (d) auf die Arbeitsleistung von Fabrikarbeitern auswirkt, kann anstelle von 44 = 256 Stichproben ein Versuchsplan mit nur 16 Stichproben erstellt. werden. Die Kombinationen werden so zusammengestellt, daß die Stufen jedes Faktors mit allen Stufen der verbleibenden Faktoren genau einmal zusammentreffen. Damit ist dieser Versuchsplan im Hinblick auf die Haupteffekte ausbalanciert, die Interaktionen können dagegen nicht erfaßt werden. Ein griechisch-lateinisches Quadrat läßt sich nur erzeugen, wenn sich die Anzahl der Faktorstufen als ganzzahlige Potenz einer Primzahl darstellen läßt (Varianzanalyse).

Literatur

Bortz, J. & Döring, N. (1995). Forschungsmethoden und Evaluation (2. vollst. überarb. und akt. Aufl.). Berlin: Springer.
 
     
 
 
     
 
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