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sickness behavior

 
     
   
regelmäßig auftretende, unspezifische Begleiterscheinung einer Pathogenese mit Krankheitssysmptomen wie Fieber und physiologischen Veränderungen, wodurch sich Kranke schwach, unwohl, lustlos fühlen und die Fähigkeit zur Konzentration verlieren; wird von Ärzten meist ignoriert. “sickness behavior” wird alternativ erklärt a) als das Ergebnis einer allgemeinen geistigen und körperlichen Schwächung, die unweigerlich auftritt, weil alle Ressourcen des Organismus zur Bekämpfung der Krankheitserreger eingesetzt werden; b) als Ausdruck einer hoch organisierten Strategie, die für den Organismus überlebenswichtig ist. Um einer potentiellen Bedrohung zu entgehen, muß ein Individuum alle Ereignisse seiner Umwelt wahrnehmen und in der Lage sein, im richtigen Augenblick in seinem Verhaltensrepertoire das passende Abwehrverhalten zu zeigen (eine bislang lediglich in Tierexperimenten – Ethik und Tierversuche – gestützte Annahme).

Literatur

Schedlowski, M. & Tewes, U. (Hrsg.). (1996). Psychoneuroimmunologie. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.


 
     
 
 
 
     
 
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