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Spitz

 
     
   
Rene Arpad, 1887–1974, ungarisch-US-amerikanischer Psychoanalytiker und Psychiater. 1933–1938 lehrte er am Psychoanalytischen Institut in Paris, 1940–1943 Psychiater am Mount Sinai Hospital in New York City. 1940–1956 Mitglied des New York Psychoanalytical Institute. 1947–1950 Professor für Psychiatrie am City College of New York, 1956–1963 an der University of Colorado. Spitz trug maßgeblich zur Etablierung der Psychoanalyse in den USA bei. Sein Hauptinteresse galt der Entwicklungspsychologie, insbesondere der Bedeutung sozialer Beziehungen. Er untersuchte u. a. das Kommunikationsverhalten von Kleinkindern (Nein und Ja, 1957), die Naturgeschichte der Persönlichkeit (Angeboren oder erworben?, 1971) und die Mutter-Kind-Beziehung im ersten Lebensjahr (Vom Säugling zum Kleinkind, 1967). Bekannt wurden seine Untersuchungen über Kinder in Waisenhäusern, an denen er hospitalistische Symptome beschrieb (Waisenhauskinder) und dies auf einen Mangel an emotionaler Zuwendung zurückführte.


 
     
 
 
 
     
 
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