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Persönlichkeit

 
     
   
Während «Person» das menschliche Individuum als solches betrifft («Es waren drei Personen an Bord»), meint man mit Persönlichkeit die bei jedem Menschen besondere Ausprägung seelischer Eigenschaften. In der psychologischen Forschung sucht man dabei den wertenden Beiklang, den «Persönlichkeit» im sozialen Raum oft hat, beiseite zu lassen («Dynamische Persönlichkeit als Abteilungsleiter gesucht»). In der - Psychoanalyse gilt die Persönlichkeit als Ausdruck der Anpassungsleistungen des Ich nach innen und außen. Sie wird nach diesem Modell vorwiegend aufgebaut aus: 1. den Identifizierungen mit den frühen Bezugspersonen in der Primärgruppe; 2. den Folgen von gewohnheitsmäßig angewandten Abwehrmechanismen; 3. den Niederschlägen späterer Objektbeziehungen und 4. den ererbten Grundlagen der Entwicklung (wie Triebstärke). In den vom Behavio-rismus ausgearbeiteten Persönlichkeitsmodellen spielen vor allem zu Gewohnheiten gewordene Verbindungen von Reizen und Reaktionen eine Rolle, die durch Bekräftigung erworben werden. Die meisten Persönlichkeitstheorien unterscheiden zwischen den intellektuellen und emotionalen (motivationalen, triebhaften) Seiten der Persönlichkeit.
 
     
 
 
 
     
 
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