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alternde Ausländer

 
     
   
alternde Ausländer, sind von den Schwierigkeiten, die ältere Alleinstehende bei der Bewältigung des Lebens haben, besonders massiv betroffen (Altersprobleme). Von den etwa 6,5 Mill. Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland (vor allem zwischen 1955 und 1973 als Gastarbeiter angeworben und inzwischen hier gealtert, weil die Rückkehr ins Heimatland bei etwa 60% nur Illusion bleibt), sind heute etwa 5,1% älter als 60 Jahre. Der Anteil der älteren ausländischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung beträgt für Frauen 2,7%, für Männer 4,3%, insgesamt 3,5%. Die Aufnahme in Heime ist bisher sehr selten. Hinzu kommen schlechte Wohnverhältnisse, frühere Berufsaufgabe als bei deutschen Arbeitskollegen entweder durch körperlichen Verschleiß oder durch kulturell geprägte Altersbilder in den Herkunftsländern und Isolation, zumal sich die Integrationsvorstellungen der letzten Jahrzehnte als illusionär herausgestellt haben. Allerdings gibt es in einigen Großstädten ethnisch ausgerichtete Altenclubs.
 
     
 
 
 
     
 
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