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Anima Animus

 
     
   
«Seelenbild» (lateinisch anima = Seele) der jeweils gegengeschlechtlichen, aus dem Selbstbild ausgeschlossenen seelischen Inhalte. Der von C. G. Jung eingeführte, an S. Freuds Auffassung der Bisexualität anknüpfende Begriff der Anima (Animus) geht davon aus, daß jeder Mensch die gegengeschlechtlichen Wünsche und Phantasien verdrängt. Jung nahm ergänzend an, daß diese Verdrängung eine vorgegebene, allen Menschen gemeinsame innere Struktur, einen Archetypus aufbauen hilft, der wiederum das Phantasieleben, die Träume und oft auch das Verhalten beeinflußt. So kann ein Mann eine Frau heiraten, die seiner Anima (also seinen eigenen weiblichen Aspekten) entspricht, oder auf der anderen Seite seine Anima auf eine Frau projizieren, die tatsächlich ganz andere Eigenschaften hat.
 
     
 
 
 
     
 
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