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Archetypen

 
     
   
Urmuster, nach C. G. Jung Inhalte des »kollektiven Unbewußten«, die bildhaft vorgestellt werden. Solche Urbilder sind u. a. der Drache, die Schlange, der strahlende Held, der böse Geist, die dienstbare Magd, die grausame Amazone. Zu ihnen gehören also auch die verschiedenen Vorstellungen vom Gegengeschlecht, die als Anima und Animus bezeichnet werden. Ein besonders wichtiger Archetyp ist das »Mandala«, ein symmetrisches Zeichen als Symbol der Ganzheit. Der Begriff »Mandala« stammt aus der indischen Tradition, das Wort bedeutet im Sanskrit »Kreis«. Auch alle anderen Archetypen gehen auf alte Vorstellungen zurück, die sich in den verschiedensten Kulturkreisen unabhängig voneinander entwickelt haben. Sie entsprechen typischen Menschheitserfahrungen. Auch in der Psychoanalyse Freuds, dem sein ehemaliger Schüler Jung abweichende Lehren entgegensetzte, spiegelt sich die Bedeutung solcher Menschheits-Zeichen, der Symbole, die geradezu als Reste einer allgemeinen Ursprache aufgefaßt werden. Doch während Freud in den Symbo len eben nur Zeichen sah, in denen sich Lebensprobleme abbilden, sind die Archetypen nach Jung in die Seele eingepflanzt, um sie auf ein überpersönliches Ziel auszurichten. Asoziale, Menschen, die sich den vorherrschenden Regeln der jeweiligen Gesellschaft nicht anpassen können und am Ende sogar gegen sie rebellieren. Die Unfähigkeit zur Anpassung geht zum Teil auf angeborene Anlagen, manchmal auch durch Krankheit oder Unfall erworbene Schäden zurück. In den meisten Fällen wird die soziale Absonderung in einem bereits asozialen Milieu >gelernt
 
     
 
 
 
     
 
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