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Autogenes Training

 
     
   
Von dem Berliner Arzt J. H. Schultz aus den Erfahrungen der Hypnose entwickeltes Verfahren der «konzentrativen Selbstentspannung», bei dem durch selbsthypnotische, regelmäßige Übungen ein vertiefter Entspannungszustand erreicht werden soll. Die Unterstufe besteht aus sechs einzelnen Übungen, die erst an Körperteilen («rechter Arm ist ganz schwer») durch formelmäßig verdichtete Vorstellungen erarbeitet und dann in einer Gesamtübung vereinigt werden. Zur Unterstufe gehören: 1. Schwereerlebnis, 2. Wärmeerlebnis, 3. Herzübung, 4. Atemübung, 5. Regulierung der Bauchorgane («Bauch strömend warm») und 6. Einstellung des Kopfgebietes («Stirn angenehm kühl»). In der «Oberstufe» werden zusätzlich meditative Färb- und Bildererlebnisse verwendet, die eine vertiefte Selbstwahrnehmung ermöglichen sollen. Das autogene Training erlernt nur, wer bereit ist, regelmäßig zu üben; dann ist es ein nützliches Mittel, um Störungen der vegetativen Nerven (Vegetative Dystonie), Schlaflosigkeit und Spannungszustände zu lindern.
 
     
 
 
 
     
 
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