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Schultz

 
     
   
Johannes Heinrich, 1884-1970, deutscher Mediziner und Psychotherapeut, Begründer des Autogenen Trainings. 1907 Promotion an der Universität Göttingen. Im Anschluß Tätigkeit an der Universitätsklinik in Breslau, am Ehrlich-Institut in Frankfurt am Main, an der Nervenheilanstalt in Chemnitz und an der Universitäts-Nervenklinik in Jena. 1914 Habilitation an der Universität Jena, ab 1919 außerordentlicher Professor. Schultz gab der Professionalisierung der kleinen Psychotherapie in Deutschland in den 20er, 30er und 40er Jahren entscheidende Impulse. Die seelische Krankenbehandlung (1919) gilt als Klassiker der Psychotherapie. Bekannt wurde er insbesondere durch die Entwicklung des Autogenen Trainings, das er aus experimentell gestützter Introspektion suggestiv hervorgerufener Entspannungszustände ableitete (Das autogene Training, 1932). Er befaßte sich mit Grundlagen einer medizinischen Psychologie (Grundfragen der Neurosenlehre, 1955). Als Angehöriger der Institutsleitung und Ausbildungskommission des Instituts für psychologische Forschung und Psychotherapie in Berlin unterstützte er in der Zeit der NS-Herrschaft die sogenannte Neue Deutsche Seelenheilkunde.


 
     
 
 
 
     
 
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