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Metapsychologie
Schizophrenie
Behaviorismus
Nervosität

 

 

 

 

Empfinden

 
     
  das Gefühlsleben, vor allem zum Unterschied vom äußeren Verhalten. Dieser Unterschied kann sich zum Gegensatz steigern, etwa wenn man die Höflichkeit, die »Etikette«, bewahrt, obwohl man’ lieber fluchen oder gar dreinschlagen möchte. Das Verhalten läßt sich durch Drill steuern, das Empfinden nur sehr allmählich beeinflussen und auch nur, indem man für Verzichte neue gefühlsmäßige Befriedigungen anbietet. Besonders deutlich unterscheidet sich sexuelles Verhalten und Empfinden voneinander. Die Liebesbezeugungen, die äußerlich dem Partner gelten, können in Gedanken mit einem anderen verbunden sein, der real nicht erscheint. Sexuelle Verhaltensweisen, die als verboten gelten, wer den zwar real vermieden, aber die Vorstellung davon, die dem Empfinden entspricht, steht hinter einem scheinbar »normalen« Verhalten. In der Frage nach dem Empfinden und der Unterscheidung von dem Verhalten liegt der wohl wesentlichste Unterschied zwischen der Tiefenpsychologie und dem Behaviorismus.  
     
 
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