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Gedankenkontrolle

 
     
   
auch: Gedankenunterdrückung, Unterdrücken von intrusiven, unerwünschten Gedanken und Vorstellungen. Alltägliche Gedanken können sich zu häufigen, intensiven Intrusionen und Zwangsvorstellungen entwickeln, wenn sie mit dem Risiko der Selbst- und Fremdverletzungen verbunden sind, wie z.B. sexuelle Phantasien, Angst vor einem Verkehrsunfall, Angst davor, daß das Kind sich verletzen könnte. Empirische Befunde und klinische Erfahrung legen nahe, Intrusionen zu akzeptieren und umzubewerten, um die unerwünschten Gedanken wieder loszuwerden. Wie die Tab. zeigt, führten Versuchspersonen bei zehn vorgegebenen typischen Kontrollstrategien den inneren Dialog, in dem sie sich von der Irrationalität ihrer Gedanken zu überzeugen suchten, am häufigsten an. Dialog wie auch Ablenkung (an zweiter Stelle) sind allerdings oft nicht besonders erfolgreich. Diese Strategien lenken die Aufmerksamkeit entweder auf die Intrusion selbst oder auf andere Gedanken bzw. Aspekte des Selbst. Diese untauglichen Bemühungen der Gedankenkontrolle lassen sich mit der Theorie der Selbstaufmerksamkeit erklären.

Kognitive Strategien der Gedankenkontrolle.


 
     
 
 
 
     
 
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