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Giese

 
     
   
Fritz, 1890-1935, einer der Pioniere der Angewandten Psychologie und Psychotechnik in Deutschland. Giese unterteilte die Wirtschaftspsychologie bzw. Psychotechnik in "Objektpsychotechnik" und in die "Subjektpsychotechnik" - Berufskunde, Berufsberatung, Anlernung und Schulung, Arbeiterauslese und -verteilung, Menschenbehandlung, letztere mit dem Ziel, den Menschen als "Betriebsfaktor" den Bedingungen des Wirtschaftslebens anzupassen. Objektpsychotechnik umfaßt die objektiven Tatbestände "nicht-psychologischer Art", die mit dem "psychischen Leben" aber in enger Verbindung standen, wobei das Ziel war, die Materie, die Beschaffenheit der Arbeitsstätten, Geräte und Maschinen , Akkord- und Stundenlohn, Eintönigkeit und Mannigfaltigkeit der Arbeit, Leistungsgröße und Leistungsantrieb, der gegebenen Natur des Menschen anzupassen. Bei der Objektpsychotechnik handelte es sich um Arbeitsstudien, psychotechnische Eignung, Betriebsorganisation und auch bereits Unfallverhütung (Arbeits- und Organisationspsychologie, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Ergonomie).


 
     
 
 
 
     
 
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