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Ausgrenzung

 
     
  Ausgrenzung, Vorgehensewiese zu Konrolle von Angst gegenüber psychisch Kranken bzw. "Irren". In der Renaissance "reinigten" sich die aufstrebenden Städte von unsozialen, bettelnden, vagabundierenden und nicht familiengebundenen Menschen durch Ausweisung, Einmauern in Narrentürmen und Dollkisten. Mit der Entstehung der Aufklärung zur Zeit des Absolutismus versuchten die Bürger, sich von allem Irrationalen zu befreien - als Institutionen entstanden Verwahrhäuser, Tollhäuser, Zuchthäuser zum Einsammeln derer, die mit Mitteln der "Vernunft" nicht zu kontrollieren waren. In der nachfolgenden Industrialisierung und Romantik entstanden systematische Zuweisungen in Waisenhäuser, Altersheime, Irrenhäuser, Gefängnisse (Psychiatrie, Antipsychiatrie).  
     
 
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