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Henning

 
     
   
Hans, 1885-1946, deutscher Psychologe, bekannt für seine Forschungen über den Geruch. 1910 Promotion in Straßburg, 1914-1922 Assistent am Psychologischen Institut der Universität Frankfurt, 1916 dort Habilitation. 1922 Professor für Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Technischen Hochschule Danzig. 1933 aus sogenannten rassenpolitischen Gründen beurlaubt, 1936 emeritiert. Henning entwickelte in Der Geruch (1916) das sogenannte Henning-Prisma, eine Systematik, bei der sechs Grundgerüche (würzig, blumig, fruchtig, harzig, faulig, brenzlig) den Ecken eines Prismas zugeordnet werden und sich für den Körper des Prismas entsprechende Übergänge ergeben. Er stellte eine chemische Systematik der Gerüche auf und versuchte, sie mit dem Geruchs-Prisma zu verbinden (Geruchswahrnehmung). In analoger Weise untersuchte er auch den Geschmack. Seine psychologischen Vorlesungen in Frankfurt und Danzig faßte er in einer Psychologie der Gegenwart (1925) zusammen.


 
     
 
 
 
     
 
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