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non-kompensatorische Entscheidungsregeln

 
     
   
Gruppe von Entscheidungsregeln, bei denen eine Option nicht gewählt wird, wenn sie nicht bestimmte Schwellenwerte (Cut-offs) auf einem oder mehreren Attributen überschreitet oder wenn sie bestimmte Merkmale nicht besitzt, ganz gleich, wie gut sie auf den übrigen Attributen abschneidet. Falls der Entscheider als Zielfunktion für die Attribute bestimmte Schwellenwerte (z.B. Höchstpreis, Mindestzahl) hat, lassen sich bei zwei Schwellenwerten unterscheiden:

Konjunktionsregel: Entscheidung für das Objekt, das beide Schwellenwerte erfüllt.

– Disjunktionsregel: Entscheidung für ein Objekt, das mindestens einen Schwellenwert erfüllt.

Satisficing-Regel: Die Entscheidung fällt dann für ein Objekt, wenn man eine akzeptable Option gefunden hat, die das individuelle Anspruchsniveau erfüllt. Die Situation muß befriedigend, nicht notwendigerweise optimal sein. Die Entscheidung fällt nicht für die beste, sondern für die relativ beste Lösung. Diese Option tritt ein, wenn mehrere Entscheidungsobjekte nicht nebeneinander, sondern nacheinander auftreten (Entscheidung).

Literatur

Jungermann, H., Pfister, H.-R. & Fischer, K. (1998). Die Psychologie der Entscheidung. Eine Einführung. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.


 
     
 
 
 
     
 
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